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Episode 01

Von der Beitragsdeckungs zur Innenarchitektur

03.09.202629 Min.Gast: Grit Soltau-Kolossa · Interiordesignerin

Titelbild der Episode „Von der Beitragsdeckungs zur Innenarchitektur“

In den Persönlichkeitstests ihres Arbeitgebers lag Grit bei Kreativität und Innovation außerhalb des Messbereichs. Im positiven Bereich. Ihr Job: rund 400 Mitarbeiter im Inkasso steuern, Recht und Zahlen.

Shownotes

In dieser Folge spreche ich mit Gritt, die den mutigen Schritt wagte, ihre Karriere als Führungskraft im Inkasso hinter sich zu lassen und sich als Interior Designerin selbstständig zu machen. Wir tauchen tief in ihre persönliche Geschichte ein: Was es bedeutet, alte Sicherheiten loszulassen, wie gesundheitliche Herausforderungen neue Wege eröffnen können und warum Kreativität manchmal den Ausschlag für einen kompletten Neustart gibt.

Grit erzählt, wie sie mit Herz und Verstand Räume gestaltet, die wirklich zu den Menschen passen – und warum ihr dabei das Wohlbefinden ihrer Kunden besonders am Herzen liegt. Erfahrt, wie ihr Alltag, ihre Familie und ihre Sicht auf Erfolg sich durch die Selbstständigkeit verändert haben. Eine ehrliche, motivierende Episode über das Finden des eigenen Wegs und die Kraft, auch in schwierigen Zeiten weiterzugehen.

Transkript

Moin und herzlich willkommen zu dem Podcast des Königs Neue Kleiler. Mein Name ist Timo König, heute ist Grid bei uns zu Gast. Grid hat in der Geschichte dieses Podcasts eine ganz besondere Rolle, denn sie war einer der Personen die mich dazu angeregt hat die Geschichten von Selbstständigen zu erzählen. also bleibt gespannt auf geht's. Hallo Timo, schön dass ich da sein darf. Es freut mich besonders, dass du da bist denn wie ich dir in unserem Vorgespräch erzählt habe bis du eine Dänigen die mich dazu inspiriert haben diesen Podcast zu machen durch deine Geschichte die du zu erzählen hast fang doch einfach mal an.

was machst du gerade? Wie ist dein Job Titel und was hatte dich ungetrieben? Ich bin Interviewdesignerin und die Inhaberin von Raumschluss Interviewdesign. Meine Hauptaufgabe ist, Menschen Einrichtungen zu planen. Die so sind dass sie den Menschen dienen die darin leben arbeiten oder auch Ferien machen und die also ausschließlich dafür oder was heißt ausschliesslich aber die dafür da sind das Sie zweckmäßig sind. Hast du mal ein Beispiel?

Wir hatten im Vorgespräch besonders dieses Thema Deine Eltern? Genau. Also sagen wir so, für mich ist es gar nicht so vorrangig dass als allererstes Farben an den Wänden sind und Möbel eingekauft werden und sonstiges sondern wenn ich eben Einrichtung plane dann geht das bei mir als alle erstes mal darum zu verstehen. Zu verstehen warum die Person den Raum braucht. wofür soll da genutzt werden? was ist da das Ziel? Und das ist immer das, was bei mir vorrangig die Einrichtungsplanung steuert und eben auch begleitet.

Und am Beispiel meiner Eltern... Das ist ganz spannend! Die sind ins Pflegeheim umgezogen und wie es immer so ist. So ein Pflegeheim ist ja vom Platz her begrenzt und trotzdem war unser Bedürfnis natürlich auch, dass meine Eltern das Pflege heim so zu gestalten, Naja, fünfzigquartratmeter Zimmer. Den Schlafbereich haben einen Wohnbereich haben wo sie Fernsehen gucken können, wo sie sitzen und auch essen können. Und dann habe ich eben den Raum so gestaltet, dass es ein Schlafbereich gibt der auch ein bisschen abgetrennt gewesen ist.

Aber so gestaldet war das die Pflegekräfte damit gut arbeiten konnten und alle Pflegarbeiten ausführen könnten. Gleichzeitig hatten meine Eltern aber einen kleinen Wohnbereich wo wir Fernsehsassen hingestellt haben Und ein Fernseher, auch an der Wand montiert haben und darunter eben einen S-Tisch. So dass in diesen twenty-fünf Quadratmetern alles irgendwie da gewesen ist und so ein bisschen Wohnkomfort im Pflegeheim.

... und zu Hause Gefühl versucht hat, zu schaffen. Also quasi auch mit alten Möbeln die sie dann vorher schon hatten? Genau! Aus dem Haus aus der Wohnung wo sie vorher ausgezogen sind... ...dann auch mitgenommen. das heißt du habt ihr gar nicht alles neu gekauft um das passend zu machen sondern tatsächlich was ist da und wie können wir damit arbeiten... ...damit es so gut wird und so wohnig wird wie wir es gerade brauchen?

Genau weil ich immer finde gerade wenn ältere Menschen umziehen geht es gar nicht darum... ...alles neu zu kaufen weil es wichtig ist also man verpflanzt die Menschen sowieso schon. Und umso wichtiger finde ich es, dass sie Dinge, die sie zu Hause vorher hatten und was ihnen vielleicht auch ans Herz gewachsen ist das die zumindesten zu teilen mit umziehen und das Leben in einem neuen Zuhause was es dann ja ist gestalten Naja, auch ein Stück weit ja zu Hause versucht mitzunehmen.

Genau und es geht für mich da gar nicht darum immer alles neu zu kaufen sondern eben halt so gucken wo hängt das Herz dran? Und wie kann man das vielleicht auch in dem neuen Zuhause für gerade pflegebedürftige Menschen einplanen? Sehr spannend! Nun ist es ja so dass machst du nicht schon dein ganzes Leben lang Sondern das ist ja auch der Grund warum ich dich mit eingeladen habe. Du hast ja vor was komplett... anderes gemacht.

Wenn ich mich richtig erinnere, hast du im Raumschloss in den Architektur angefangen zu studieren? Was hast Du davor gemacht? Davor habe ich etwas ganz anderes gemacht, davor war ich bei EOS-Deutschen Casodienst und hab als Teamleitung oder Führungskraft in Casodinst gearbeitet. Und ganz zum Schluss habe ich als sogenannte Intraday und Workforce Manager gearbeitet. Also hab vierhundert Mitarbeiter ungefähr gesteuert und geguckt, dass da eben halt auch alle Dinge im Tagesgeschäft möglichst reibungslos funktionieren und eben davor ganz viele Jahre als Hührungskraft gearbeitet und immer relativ große Teams eben halt geführt Und mich eher um rechtliche Dinge in Kassau und Zahlen gekümmert.

Genau! Aber das ist genau, dass man sich so spannend findet? Wie bist du also von... Ich führe ein Team von drei, vierhundert Menschen hingekommen zu. ich mache mich selbstständig und mach Inarchitektur, Ontario Design. Das ist ja Ich kann das mit dem Interessein total verstehen, weil ich auch so ein visueller Mensch bin. Aber wie bist du da hingekommen? Man würde das gar nicht denken. Was hat dich dazu bewegt? was war der Grund dafür dass Du gesagt hast ich muss etwas anderes machen?

Also vielleicht zwei Dinge. Das eine ist ist natürlich, wenn man in solchen im bestimmten Führungsposition oder vielleicht auch Managementpositionen ist das es natürlich immer irgendwelche Persönlichkeits-Tests gibt. Passt man zu der Aufgabe die man macht im Unternehmen? Es gibt Veränderungen und all diese Dinge Und bei mir ist da für den Punkt Innovation und Kreativität lag ich im Regelfall einfach außerhalb des Messbereiches.

Also im positiven Bereich, außerhalb das Messbereich ist. und natürlich fängt man auch irgendwann an darüber nachzudenken warum das so ist und das macht ja auch was mit einem. und dann habe ich nochmal geguckt Was ist das eigentlich? Und da kam noch mal bei einer genaueren Analyse tatsächlich Architektur raus. und daraus habe ich dann gemacht in der Architektor, weil es eben zu meiner besonderen Kreativität und eben halt auch meine Stärke Innovation passt.

Und hab dann gesagt Ich mache für mich nochmal ein Fernstudium in die Architekatur. Was dann daraus wird, werde ich sehen. Aber ich habe immer schon Freude gehabt – also auch als ich noch angestellt gewesen bin bei EOS – nebenbei diese Inarchitekturaufträge zu machen und eben da schon Menschen zu begleiten aus ihren Räumen die Dinge zu machen, die sie im Tagesablauf halt auch unterstützen. Das Lustige ist, ich hab damals, als ich jugendlich war überlegt ob ich nicht Architekturt studieren soll.

Bei mir ist es aber dein Softwarearchitekt geworden. Bin ich der Kreativität ein bisschen treu geblieben, auch wenn es gerne eine komplett andere Richtung gegangen ist? Die zweite Frage war ja wie ist das bei dir dazu gekommen dass du dann tatsächlich gegangen bist? Genau und also dazu gab es im Prinzip einen wirklich großen Einstieg in meinem Leben. Also man muss dazwissen... Ich hab verschiedene chronische Krankheiten.

Und mit diesen verschiedenen chronischen Krankheiten bin ich organisiert, sag ich mal unterwegs. Die habe ich in meinem Leben akzeptiert und die begleiten mich teilweise auch schon über eine Krankheit jetzt schon fast für dreißig Jahre. Und ich habe natürlich gelernt mit Dingen zu arrangieren und damit meinen Tag zu gestalten. Es gab aber dann einen Moment wo ich beim Augenarzt gewesen bin bei einer Runtinenkontrolle Und nur die Augenerzenen zu mir sagt, ja, Frau Sortakulasa.

Sie haben leider grün Star und grüner Star ist eben halt nicht so dass man den eben mal eben teilen kann. das ist also anders als grauer Star sondern es ist eben so dass den gut kontrollieren muss. Man muss sich darum kümmern und dann kann es sein, dass er so einen Stillstand hat und das ist der Idealzustand, dass ein still Stand hat. aber letztendlich kann es so sein, nach und nach die Seefelder ausfallen. Das heißt also, dass man irgendwann nicht mehr richtig gucken kann.

Und das war für mich dann der Punkt wo ich gesagt habe du musst jetzt irgendwas im Tagesablauf und auch in deinem Leben ändern um diesen chronischen Geschichten irgendwie halbwegs gut gerecht zu werden im Alltag. Das gelingt mir mal besser, mal schlechter wie das eben halt in der Realität so ist. Aber das war dann der Grund für sagen okay bis hierhin. Also selbstfür Sorge und weil ich kann mir vorstellen wenn man wie du vor hattest drei vierhundert Mitarbeiter um die man sich kümmern muss dass ja auch immer ein bisschen der Stress von der Arbeit, von den Mitarbeitern.

Die Geschichten die sie ja mittragen müssen das glaube ich wirkt sich dann auch immer sehr stark auf das eigene aus wie man sich selber. zumindest habe ich das bei mir damals zu entdeckt als ich noch Mitarbeiter hatte und hab ja auch dann irgendwann bei mir die Reisehenne gezogen. vielleicht war das bei dir auch ein bisschen so. der Grund dass du gesagt hast okay den Stress von den anderen muss ich mit meiner Situation die ich gerade habe nicht auch noch mit antun.

Nee, das war tatsächlich nicht meine Baustelle. Sondern es war wirklich so dass ich gesagt habe... Es ist jetzt ein Punkt wo ich... Ich musste meinen Alltag anders gestalten oder besser gesagt anders gestalten können. Das kann man aber in der Festanstaltung nicht. und das war der Punkt wo auch gesagt hab' ich wage jetzt diesen Schritt zumindestens erst mal aus dieser Festanstellung raus ob das mit der Selbstständigkeit funktioniert und guck, ob das auch mit dem Bereich in der Architektur funktioniert oder interieurdesign funktioniert.

Ja. Hat es glücklicherweise. Das ist doch sehr schön! Aber bei dir, du hast ja dann quasi im Jahr zwei tausend siebzehn schon so ein bisschen angefangen, hast du gesagt? Also schon paar Sachen gemacht. Das heißt, dass war nicht so ein kompletter Kaltstart für dich in die Selbständigkeit weil du ja so ein bißchen vorher schon andere Sachen gemacht hast. Aber trotzdem ist das ja immer, wenn man dann rausgeht aus dem Festesgehalt geregelte Urlaub.

Feste Arbeitszeiten. Das war natürlich auf der einen Seite für dich die Freiheit, die du brauchst um deine Sachen regeln zu können. aber das ist natürlich auch in so einem Umfeld mit Familie. Du hast Familie, Mann etc., wie haben die darauf reagiert dass du plötzlich gesagt hast ... meine Führungsrolle, meinen Führungshalb. Da fällt jetzt weg! Ich mache jetzt selbstständig... Wie ist er damit umgegangen? Was hat er dazu gesagt?

Also natürlich hat mein Mann den Weg dahin ja auch mitbegleitet. Das macht man ja nicht mal von heute auf morgen. Das ist schon so ein kleiner Prozess und mein Mann und ich haben natürlich auch viel darüber gesprochen. was bedeutet das eigentlich? Was verändert sich dann? Was kommt da eigentlich auf uns zu, wo passiert vielleicht auch irgendwas was wir gar nicht jetzt vorhersehen können. Aber letztendlich hat er natürlich mich und die Gesundheit gesehen und hat gesagt... Und ich trage das mit!

Einfach wird es sicherlich nicht aber ich trag das mit Mach mal, ne? Und er hat immer an mich geglaubt und auch heute noch. Er ist eher derjenige, der sagt das hast du toll gemacht, der mir einfach auch Rückendeckungen gibt an ganz vielen Stellen und auch mich im Tagesablauf auch an ganz viele Stellen unterstützt wo ich auch unendlich dankbar für bin. Das heißt aber dann hat sich euer Tagesabläufer ja auch komplett umstrukturiert.

von Du hast deine geregelten Arbeitszeit natürlich auch mal überstunden, ganz klar hat man ja als Angestellte durchaus auch. Das ist jetzt ja aber komplett. was anderes geworden? Kunden die nicht immer nur im Hamburger Umfeld sitzen sondern... Hat das sehr viel dein Leben beeinflusst? in dem wie es abläuft? Ist das sehr sehr viel anders geworden? Als Festangestellter hatte ich auch immer sehr viel zu tun und sehr viel arbeiten ... oftmals war es auch so, dass der Rechner mit den Urlaub gefahren ist.

Das ist heute natürlich auch noch so! Das kenne ich ja, ja... Ich glaube das ist auch ein Stück weit gehört irgendwie auch dazu. Jetzt habe ich die Frage vergessen, die du eigentlich gestellt hast? Wie weit das euer Leben verändert hat dadurch, dass du jetzt ja von der Zeit her eigentlich flexibler bist und dadurch mehr Freiheit hast aber natürlich auch komplett Ich sag mal, ein bisschen mehr Chaos und nicht so dieses geregelte Leben hat das, wie du es vorhattest oder Arbeitsleben.

Genau! Also ist jetzt schon so, dass man sich immer ein bisschen gut organisieren muss. auf der einen Seite habe ich natürlich die Freiheit im Tagesablauf auch zu sagen... ...ich mach jetzt was mit... eben halt mit meinem Mann oder mit Geschäftspartnern und jetzt nicht am Schreibtisch. Diese Freiheit habe ich natürlich, das auch selber zu bestimmen und zu regeln tagsüber. aber es bringt eben halt auch mit sich dass man umgekehrt dann durchaus das Verständnis des Partners braucht, dass man eben auch abends am Rechner sitzt oder dass man am Wochenende am Rechener sitzt weil eben Aufträge fertig werden müssen oder weil man die Buchhaltung machen muss Und das bedarf schon auch einer großen Toleranz des Partners, dass eben halt auch im Alltag mitzutragen.

Ja also das hat sich verändert. nur ist es so, dass man auch relativ viel Zeit auf der Arbeit zu bringt weil das seinen Job einfach mit sich bringt. aber es braucht als Paar auf jeden Fall Zusammenhalt und gegenseitiges Verständnis füreinander. Aber ich denke, es hat sich für dich auf jeden Fall gelohnt oder? Dieser Schritt. Ja! Also natürlich gibt's zu dem ein oder anderen aus meiner Vergangenheit habe ich natürlich schon noch Kontakt.

also wenn auch sehr reduziert und auch bewusst sehr reduzieren aber natürlich fragt der eine oder andere, hast du deinen Schritt sich selbstständig zu machen jemals bereut? und ich kann immer sehr entspannt da sitzen und sagen Nein, habe ich nie bereut. Es war genau das Richtige für mich. Es ist jetzt auch viel Arbeit, es ist manchmal mehr Arbeit als es vorher gewesen ist... Aber ich habe die Freiheit, das anders zu gestalten.

Und das ist für mich dieser Mehrwert den ich habe. Ich muss also nicht morgens um acht in der ersten Besprechung sitzen und abends achtzehn Uhr im Zweifelsfall in der letzten Besprechungen, sondern ich kann eben halt morgens gucken ein Stück weit. wie geht es mir? Wie geht es meiner Gesundheit und mich erst mal um meine Gesundheit oder um mich selber kümmern bevor ich dann eben sage so... Jetzt setze ich mich an den Schreibtisch und kann eben halt auch meine Pausen besser selber regeln.

Es geht nicht jeden Tag, aber es geht viel mehr Tage als es das vorhergegangen ist.". Das ist schön! Und natürlich positiv für dich... Wenn man mal zurückschaut oder wenn man mal guckt okay in der Zeit in der du jetzt selbstständig bist hat sicher viel, viel verändert auch in dem wie du arbeitest. was du arbeitest Welchen Tipp würdest du deinem Ich geben, was vor... Wir haben jetzt im Jahr zum Beispiel im Jahr-Zwischen.

Vor neun, acht Jahren angefangen hat sich selbstständig zu machen? Was hätte es anders machen sollen und besser machen können als wie du es gemacht hast? Das kann ich gar nicht! sagen oder beantworten, weil ich finde selbstständig machen ist immer so eine Herausforderung. Es ist natürlich eine Herausforderungen, also weil es eine Veränderung ist. Es braucht auch Mut. aber was ist richtig und was ist falsch? Also natürlich versucht man die Dinge so gut wie möglich zu machen in die Selbständigkeit zu starten.

Ich sage immer Unternehmen zu gründen ist jetzt nicht so schwer. Die Frage ist, ob man sich in der Zeit Stück für Stück in einer Unternehmerpersönlichkeit entwickeln kann? Das ist glaube ich eine Herausforderung und Ich bin auch da Meinung das eben halt auch so. Try and Error Auch dazugehören Und Rückblicken kann ich mal sagen es ist nichts Dramatisches passiert Aber manche Dinge kann ja auch keiner beantworten. Die muss man sich selbst erarbeiten, da gehört einfach dazu.

Insofern kann ich jetzt nicht sagen, das hätte es aber ganz anders machen müssen und muss aber auch dazu sagen, Ich bin überhaupt nicht der Mensch, der total fehlerorientiert ist. Das war jetzt aber ein großer Fehler sondern ich bin immer so der Meinung die Dinge passieren wie sie passieren. viel wichtiger ist zu sagen, was ist denn passiert? Ist das jetzt wirklich ganz dramatisch? Ich sag mal, fühlte es unmittelbar zum Tod.

Nein! In den meisten Fällen hoffentlich nicht. Spaß genau. Aber die Frage ist ja, was isst denn dramatisches passiert? Meistens ist es vielleicht unangenehm oder unglücklich aber tatsächlich wenn man dann das runter bricht... Nicht dramatisch schlimm, sondern es braucht eine Lösung. Es braucht im Prinzip eine Änderung und es braucht aufzustehen. weiterzugehen habe ich gelernt nächster Schritt ne? Es geht weiter. das hab ich mitgenommen und verbucht dass eben halt auch als wertvoller Erfahrung.

Ich glaube das ist viel wichtiger als zu sagen Das war jetzt aber der ganz schlimmste Fehler. Ja aus den Krone richten weitermachen ja ein bisschen. Im Vorgespräch fand ich besonders interessant dass du gesagt hast Du hattest von Selbstständigkeit so ... gar keine Ahnung. Und das wusste keiner? Nein! Ich habe irgendwie immer einen vermittelt, die weiß schon was sie tut und manchmal habe ich gedacht oh... ... krieg ich das alles hin?

Ja also so Rückblicken muss ich sagen ist alles gut gegangen. Wie gehst du damit um wenn du in der Familie gefragt wirst okay wie läuft es? Wir alle haben mal Höhen, mal Tiefen in der Wirtschaft. Mal läuft es besser, mal läuft es schlechter als FDNK, das kenne ich ja selber auch. Wie gehst du damit um, wenn das bei euch zum Thema wird? Bügelst du das einfach weg oder bist du da sehr offen und sehr ehrlich. Und gehst dann auch von ehrlich um und sagst ja nee, Wagen ist gerade scheiße diesen Monat oder in letzter Zeit?

Ja... Also vielleicht kommt es immer ein bisschen drauf an wergerade fragt. Aber im Grunde genommen ist es schon so dass ich sage Es läuft im Prinzip gut mit allen Höhen und Tiefen, die so dazugehören. Das ist ein Monat besser, mal ein Monatschlechter aber mir es immer wichtig und ich glaube das kriege auch immer gut transportiert dass sich durchaus mit den kleinen Fallkroben, die da auf dem Weg sind oder Stolpersteinen gut umgehen kann und dass sie mich nicht irgendwie ausbremsen.

Ich glaube, das kriege ich insgesamt immer gut vermittelt in der Familie. Und dann ist eben die Antwort durchaus... Wie gesagt? Es läuft gut! Gibt manchmal so ein paar Dinge, die besser hätten laufen können aber insgesamt kann ich sagen es läuft gut. Wo du sagst es läuft Gut was heißt es für dich dass es gut läuft? Was ist für dich ein Indikator dafür, dass du zufrieden mit deiner Arbeit bist und dass du's gut gemacht hast?

Für mich ist es immer total wertvoll und da freue ich mich immer, also wirklich riesig drüber wenn meine Kunden zu mir sagen. Frau Soltau, es ist so schön geworden. Und Sie haben an so vielen Stellen gut mitgedacht und gute Lösungen gefunden. Die werden uns selber überhaupt nie eingefallen. Wir sind so glücklich, dass wir sie beauftragt haben und wir freuen uns total über das Ergebnis. Das ist für mich Griechias Gänsehaut!

Da freue ich mich richtig drüber. Das is' für mich total wertvoll und für solche Rückmeldung bin Also sehr dankbar. Und hast du einen Plan, wo die Reise weiterhin geht? Momentan ist es ganz gut so wie's jetzt läuft. das macht... Es ist schon sehr zufriedenstellend. Ich könnte mir vorstellen dass es vielleicht irgendwann nochmal so ein Punkt gibt wo ich vielleicht auch Wissen noch mal weitergeben möchte noch ein bisschen weiter weg.

Aber das ist so eine kleine Vision, die so in mir ist... Als Akademie oder als Auszubildende, die du dann hast? Oder Mitarbeiter noch mehr? Nee tatsächlich eher als Akademie. und dass man... Und ob es nun Akademien wie auch immer keine Ahnung aber eher mit dem Fokus, dass es darum geht Räume mit anderen Augen zu betrachten. Also nicht so sagen, was ist jetzt die tollste Wandfarbe? Was ist das tollste Möbelstück, was hier reinkommt?

Sondern wirklich gestalten durch Verstehen, dass man das vermittelt bekommt natürlich mit dem ganzen Fachwissen, was dazu gehört gar keine Frage. Aber dass es darum geht eben Räumen mit anderen augen zu sehen. und würdest du dann deinen Schülern wie man sich auch immer nennen mag, auch raten selbstständig zu werden? Oder ist das... Also das ist gar nicht mein vorrangiger Fokus. Sondern ich glaube es ist viel spannender und viel wertvoller als allererstes mal eben einen anderen Blick auf Räume zu bekommen.

Und einen anderen Weg dazu zu gehen, als zu sagen welche Farbkombination sind jetzt die schicksten oder so was oder welcher Einrichtungsstil ist der modernste, sondern eben wirklich zu gucken. Was sagt mir der Raum? Warum ist er gut eingerichtet oder warum ist er nicht gut eingerechnet? Manchmal ist es so dass Räume sehr gut eingenichtet wirken. aber wenn man drin ist denkt man so irgendwas stimmt hier dran nicht und... das rauszufinden und diesen Blickwinkel zu haben ist für mich viel wichtiger.

Dann stelle ich meine Frage vielleicht anders, würdest du deinen Schülern abraten sich selbstständig zu machen wenn sie die Option dazu hätten oder die Gedanken dazu? Also ich tue mich schwer mit Rat geben mach das so macht das so. also letztendlich muss jeder selber entscheiden ob es sich selbständig macht weil zum Selbstständigen machen gehört ja auch eine gewisse Persönlichkeit dazu. Also man muss eben halt ja auch zuverlässige Dinge wie festes Gehalt und Urlaub, immer perfekt renten, krankenversichert aufgeben Und sich selber darum kümmern, dass Geld auf dem Konto ist.

Dass man krankenversichert ist und die Rente oder zumindest die Zeit nach dem Arbeitsleben finanzierbar ist, sich darum zu kümmern. Ob das jeder hinbekommt... Qualitäten dafür mitbringt, das muss nicht natürlich jeder selber fragen. Und ich glaube es ist wie bei allen Menschen, der eine bringt das mit und der nächste kann es gut lernen und sich erarbeiten oder wiederum nächste dem fällt das total schwer. Ich glaube eher dass man die Menschen dann begleiten sollte für sich selber rauszufinden welche Stärken haben Sie und vielleicht auch unternehmerisches Wissen zu vermitteln, sodass sie eine gute Entscheidungsbasis dafür sich selber haben.

Ob das was für Sie ist oder nicht? Habe ich damals auch so gehalten. Ich wurde schon häufiger gefragt ob sich immer selbstständig machen soll aus den Agenturen, in denen ich gearbeitet habe. Und die hat gesagt, probier es sonst ein Jahr nur falls kannst du noch wieder zurückgehen. Und ich glaube, dass ist ein Weg dem man sich ja Raum aufmalten kann. Selbst wenn man das versucht und dann scheitert in Anfangstrichen, weil letztendlich ist es für mich auch kein Scheitern.

Sondern ein weiterer Schritt ja eigentlich auch im Leben. Genau, man braucht mal ein bisschen Mut. natürlich das gehört einfach dazu. aber als scheitern würde ich das tatsächlich gar nicht betrachten. Für mich ist viel wichtiger dass man vielleicht den Menschen mit auf dem Weg geht Geh eben halt immer gut aus einer Sache raus damit du auch eine Chance hast zurückkehren zu dürfen. Ja das stimmt. Also das war zum Beispiel, wir haben in den Abschlussgesprächen beim Aufwiedersähen sagen durchaus Führungspersonen im Bayeris gesagt und wenn es alles nix wird mit der Selbstständigkeit.

Bevor du irgendwas anderes machst, dann rufst du bitte bei uns an und dann reden wir zusammen. Und das war schon auch ein tolles Gefühl damit rauszugehen und zu sagen... Also es ist schon so ein Gefühl von Fallnetz. Ich bin jetzt nicht traurig darüber dass ich das nie in Anspruch genommen habe bisher und musste aber es ist assens mal auch eine schöne Wertschätzung so rauszugehnen Das muss ich ganz ehrlich sagen. und zum anderen dann weiß man, man hat immer noch mal eine Chance.

Und du musst auch sagen ich habe natürlich auch unendliches in Kassau wissen. Ich bin mir ganz sicher im Zweifelsfall würde sich was finden aber es ist gar nicht mein Bedürfnis momentan. Sehr schön! Liebe Gritt wenn ich irgendwas vergessen habe deine Chance noch etwas zu sagen und wenn nicht dann bedanke ich mich für das schöne Gespräch. Ja dich danke lieber Timo Und wenn du als selbstständiger, selbständige Unternehmerinnen und Unternehmer auch eine Geschichte zu erzählen hast dann freue ich mich dich auch hier bald als Gast begrüßen zu dürfen.

Geh einfach auf www.königsneuekleider.de. schicken wir eine kurze Nachricht! Mach's gut und bis bald dein König.

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